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 Index > Geschichten > Reiseberichte > Toskana > 9. Tag

 

06.04.2002:

Heute mußten wir zeitig raus, aber das schöne Wetter lockte uns sowieso aus dem Bett. Nach der Wohnungsübergabe fuhren wir los nach Pisa. Allerdings fing es immer stärker an zu regnen, je näher wir Pisa kamen. In Pisa schüttete es dann richtig, wodurch sich überall sofort riesige Pfützen auf den unebenen Straßen bildeten. Wir fuhren trotzdem Richtung Piazza dei Miracoli und suchten einen Parkplatz, um wenigstens den Dom, das Baptisterium und natürlich den schiefen Turm zu sehen. Ein paar findige Afrikaner hatten hier die Notlage der Touristen erkannt und verkauften Schirme zu stolzen Preisen. Wer alles keinen Schirm dabei hatte, konnte man daran erkennen, daß erstaunliche viele Leute mit dem gleichen häßlichen rotkarierten Stockschirm unterwegs waren. Auch wir erstanden ein solches Exemplar, ließen es allerdings später in unserem Amsterdamer Hotelzimmer im Schrank hängen.

Für eine Turmbesichtigung reichte uns die Zeit leider nicht mehr, da die nächste Führung zu spät stattgefunden hätte. Aber der Turm selber war schon von unten sehr beeindruckend, so schief, daß man meinte, er müsse jeden Moment umfallen. Der Dom, wieder ganz aus Marmor, war reich und kunstvoll mit Formen und Figuren verziert (Zuckerbäckerstil, sagt Daniel). Daneben das Baptisterium, eigentlich mit einer einzigartigen Akustik, die aber bei dem Regen und der Menschenmenge leider nicht wahrzunehmen war.

Nachdem wir trotz Schirm ziemlich naßgeworden waren, beschlossen wir, zum Flughafen zu fahren. Dort gaben wir als erstes unseren Ford KA zurück und verbrachten die restliche Zeit essend und lesend in der Wartehalle des Flughafens. Gegen 16.20 Uhr ging es los Richtung Amsterdam mit Transavia, die übrigens abgesehen von einem kleinen Snack nicht wesentlich mehr Service bot als Ryanair.

In Amsterdam angekommen, nahmen wir den hoteleigenen Shuttle mit äußerst nettem Fahrer zum Crowne Plaza in der Nähe von Schiphol. Dort freuten wir uns über den freundlichen Empfang, bestaunten das große Hotelzimmer mit schickem Bad und entschieden uns beim Anblick der Speisekarte, bei Burger King im Flughafen zu essen :o) Da es danach schon spät war, wir aber am nächsten Tag noch ein bißchen durch Amsterdam bummeln wollten, machten wir es uns mit TV, Soda und Büchern in unserem großen Kingsize-Bed gemütlich.

Zufahrt zu Celle Garten und kleiner Pool von Celle

 

 

 

 

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