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02.04.2002:
Nachdem schon morgens
ganz herrlich die Sonne schien, lies ich die Haustüre offenstehen, während Daniel
noch im Bad war.
Plötzlich vernahm ich ein Rascheln. Als ich daraufhin ins Wohnzimmer
lief, sah ich gerade noch den Schäferhund des Hausbesitzers mit eingezogenem
Schwanz und hängenden Ohren aus der Türe tapsen (mit SEHR schmutzigen Pfoten,
wie man unschwer auf den Fliesen erkennen konnte), von wo er sich dann vorsichtig
wedelnd nach mir umschaute. Ob er sich an unseren leckeren Schoko-Baci vergreifen
wollte?
Anschließend machten wir uns auf nach Siena. Siena ist eine wunderschöne
mittelalterliche Stadt mit typisch italienischem Campo, einem außergewöhnlichen
Rathaus mit hohem Turm (zu viele Treppen).
In die Stadt selber gelangte man
übrigens über mehrere Rolltreppen, was uns viel mühseliges Treppensteigen ersparte.
Mitten in der Stadt, genauer in einer der vielen verwinkelten Seitenstraßen
steht das marmorne Baptisterium, schon von außen herrlich anzusehen. Innen wirkt
es dagegen fast klein mit gewaltigen, kunstvoll verzierten Säulen.
Über wieder
sehr viele Stufen geht es von dort aus weiter zum Dom, der auch sehr prächtig
und mit vielen Kunstwerken versehen ist.
Was man dort alles zu sehen bekommt,
kann man mit wenigen Worten kaum beschreiben.Hinter der Kirche San Domenico
hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt mit vielen kleinen, sehr liebevoll
angelegten Gärtchen, vielfach in Terrassenform.
Von der Kirche aus liefen wir
weiter quer durch die Stadt mit vielen weiteren Sehenswürdigkeiten zurück zum
Auto.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Arezzo, wo
wir in dem römischen Amphitheater auch endlich etwas essen konnten. Noch ganz
kurz schauten wir bei der Kirche Santa Maria della Picve mit Piazza Grande und
Palazzo del Tribunale vorbei, und dann ging es auch schon wieder zurück zu unserem
Ferienhäuschen.
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