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Unser Island-Kurztrip vom 18.12. - 23.12.2002

Unser Island-Urlaub war natürlich viel zu kurz, um richtig viel zu sehen, zumal die Fluggesellschaft nicht am geplanten Tag flog, weil der Co-Pilot kurzfristig ausfiel. So sind wir also am 1. Tag nur nach Stockholm geflogen, haben dort in einem schönen Hotel mit leckerem Frühstücksbuffet übernachtet und anschließend einen Bummel durch die Stockholmer Altstadt Gamla Stan gemacht (bei tollem Wetter). Nachdem wir dort im Sommer eine Woche Urlaub verbracht haben, war es ganz schön, Stockholm auch mal im Winter zu sehen.

 Nachmittags ging es dann weiter nach Reykjavik. Da wir jetzt einen Tag später dran waren, mußten wir schon ein bißchen hetzen, damit wir pünktlich zum Konzert kamen. Das Björk-Konzert war wieder ganz toll, ich hätte da noch ewig weiterhören können. Wenn ich so singen könnte wie Björk, würde ich wahrscheinlich den ganzen Tag nichts anderes mehr machen. Aber was Daniel wohl dazu sagen würde *g*....?

Am nächsten Taq, der leider total verregnet war, bummelten wir durch Reykjavik und schauten uns die Stadt an. Wenn man mal vom schlechten Wetter absieht, ist das schon ein richtig nettes Städtchen, alles so fröhlich bunt, wahrscheinlich weil es im Winter eben sehr lange dunkel ist. Die Leute sind alle total nett, sprechen zum Glück meistens sehr gut englisch und sind in der Regel total hilfsbereit. Von der Stadt konnten wir uns einen ganz guten Eindruck verschaffen. Wir besuchten (trotz Nebel) die Hallgrimskirkja, die größte Kirche von Island (aber nicht so groß wie der Kölner Dom *g*), waren auf der Aussichtsplattform des Heißwasserspeichers Perlan, im Stadthaus (sieht ganz toll aus, weil IN den See hineingebaut) und natürlich auch in der Shopping-Mall Kringlan.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Tour ins Inland gebucht, zum Glück war da das Wetter verhältnismäßig gut. Dort haben wir uns alles Mögliche angeschaut wie den Gulfoss-Wasserfall, den Explosivkrater Kerid, der dadurch entstanden ist, daß sich viel Wasser unter der Erde aufheizt und durch hohen Druck explodiert, die Plattengrenze bzw. den Graben Pingvellir zwischen der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte, die direkt durch Island läuft und ganz tolle Geysire. Die haben mir am besten gefallen, obwohl auch Pingvellir ziemlich beeindruckend war. Insgesamt ist Island zumindest im Winter ziemlich karg, und Bäume gibt es auch nicht sehr viele. Vermutlich gerade deshalb machen sich die Menschen dort alles sehr bunt und fröhlich (etwas Vergleichbares zur Weihnachtsbeleuchtung in Reykjavik habe ich noch nirgends gesehen: bunt, bunt und nochmals bunt, stand irgendwo ein Baum, hatte er garantiert wenigstens eine Lichterkette, jedes Haus war bis einschließlich zum Kamin mit Lichtern geschmückt, sogar auf den Friedhöfen hatte jedes Kreuz mehrere bunte Lichter). Aber eine ganz faszinierende Landschaft dort, obwohl ich im Landesinneren lieber nicht wohnen wollte, weil es dort schon ziemlich einsam ist.

Unseren letzten Urlaubstag nutzten wir für einen Abstecher zur Blauen Lagune. Ursprünglich ist diese Lagune mehr versehentlich entstanden, als das Kondenswasser des nahegelegenen Wasserkraftwerks in das Lavagestein gepumpt wurde. Aber anstatt zu versickern, versiegelte das mineralienreiche Wasser das Lavagestein. Die Blaue Lagune ist heute ziemlich bekannt durch die heilende Eigenschaft des Wassers. Aber von alldem mal abgesehen, macht es ziemlich viel Spaß, bei schlechtem Wetter mit einer Gesichtsmaske in 38° warmem Wasser zu relaxen!

Für alle, die noch ein paar tolle Bilder von Island sehen möchten, habe ich hier eine interessante Seite gefunden (möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich keine Provision für Bildbestellungen kassiere *G*). Natürlich findet man aber noch viel mehr tolle Links im Internet, die ich leider hier nicht alle aufzählen kann.

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