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Achter Tag (Mittwoch): Der Osten von Gran Canaria

Gewächs Als ich morgens in meinem Bett lag und aufgrund des ansteigenden Geräuschpegels nicht mehr schlafen konnte, dachte ich darüber nach, was ich jetzt am liebsten machen würde: Das Radio des Nachbarn links zertrümmern, dem permanent bellenden Köter nebenan den Frack versohlen oder dem Nachbarn rechts sämtliche Schuhe wegnehmen, damit er nicht mehr dauernd mit lautem Klatschen Kakerlaken jagen kann. Während ich noch überlegte, drehte sich Daniel neben mir mit lautem Quietschen und Knarzen in seinem Bett herum und mir kam noch eine 4. Möglichkeit: Daniel in seinem Bett festbinden, damit er sich nicht mehr ständig rumdrehen kann. Ich entschied mich schließlich doch fürs Aufstehen.

Heute wollten wir uns den Osten von Gran Canaria ein bißchen genauer ansehen. An Telde vorbei fuhren wir weiter nach Cuatro Puertas, einer großen Höhle der Altkanarier mit einem großen Versammlungsplatz davor. Laut unserem Reiseführer könnte es sich bei dem Hügel oberhalb der Höhle um eine ehemalige Opferstätte handeln.

Barranco de Guayadeque Weiter folgten wir der Hauptstraße durch Ingenio hindurch nach Agüimes, einem arabisch anmutenden kleinen Städtchen rund um die Iglesia de San Sebastían mit Türmen und Kuppeln, die die weißgetünchten Hauskuben des historischen Zentrums rund um die Plaza de Mayor überragen. Hier kam uns zum ersten Mal der Gedanke, daß der sogenannte Tourismo Rural zum Beispiel ein einem solchen Städtchen vielleicht viel ansprechender für uns gewesen wäre als der völlig überlaufene Süden der Insel (ein kleiner Tipp für alle, die nicht auf den klassischen Massentourismus stehen).

Von Agüimes aus machten wir einen Abstecher ins Landesinnere durch den eindrucksvollen Barranco de Guayadeque mit seinen Höhlenwohnungen. Hier sahen wir (leider nur von außen) ein ganzes Höhlendorf mit zahlreiche Höhlenwohnungen, zum Teil sogar mit eigenem Parkplatz, eine kleine Kirche und schließlich am Ende der Straße das Höhlenrestaurant Tagoror. An niedrigen kleinen Holztischen nahmen wir bei schönem Blick über den Barranco einen kleinen Imbiß ein. Ich hatte Pellkartoffeln mit Mojo, einer kanarischen Sauce, und Daniel hatte einen kanarischen Gemüseeintopf, von dem wir leider den Namen nicht mehr wissen, der aber ausgesprochen lecker war.Höhlenrestaurant

Nach soviel Natur hielten wir auf dem Rückweg noch in Playa del Ingles, um durch das Einkaufszentrum Cita zu bummeln. Angeblich werden hier sogar Mädchen verschleppt, aber Daniel hatte Pech: Mich wollte niemand mitnehmen. Insgesamt erschienen mir die Kunden dieses Einkaufszentrum noch weitaus prolliger als in Maspalomas.

Auf unserem Abendspaziergang in Maspalomas erstanden wir für Daniel eine neue Badehose und schicke Badeschuhe, für mich eine schöne Umhängetasche.

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