Über mich

 Geschichten
     Reiseberichte
       
Island 2001
         Berlin 2002
         Toskana 2002
         Gran Canaria 2002
         Hamburg 2003
         Frankreich 2003
         Piemont 2004
     Geschichten
     Blog

 Bilder

 Links

 Gästebuch 

 

 

 Index > Geschichten > Reiseberichte > Gran Canaria > 7. Tag

 

Siebter Tag (Dienstag): Stadtbummel durch Las Palmas

Casa de Colón

Heute schien es nicht mehr ganz so heiß zu sein, wie die ersten Tage und wir entschieden uns, einen Stadtbummel durch die Hauptstadt von Gran Canaria zu unternehmen. Mit dem Auto ging es los Richtung Norden. Als wir in Las Palmas ankamen, stellte sich zunächst die Frage, wo wir unseren Wagen abstellen könnten. Nachdem wir mindestens dreimal im Kreis gefahren waren, fanden wir endlich den gesuchten Parkplatz und hatten zwischenzeitlich auch fast alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt gesehen.

Wir begannen unseren Stadtbummel im Stadtteil Vegueta, dem ehemaligen Standort weltlicher und geistlicher Behörden, dem Sitz von Kathedrale und Kirchen und den prächtigen Wohnsitzen der wohlhabenden Bevölkerung. Als erstes bummelten wir durch die Markthalle. Hier boten frischer Fisch sowie die verschiedensten Obst- und Gemüsesorten zwar keinen angenehmen Duft, aber einen appetitlichen Anblick. Auf dem Plaza de Santa Ana, direkt vor der Catedral de Santa Ana, setzten wir uns auf eine Parkbank, um uns einen Überblick über all die Sehenswürdigkeiten in Las Palmas zu verschaffen. Warum wir dabei unter der einzigen Regenwolke Gran Canarias sitzen mußten, blieb allerdings unklar, aber die siebenprozentige Regenwahrscheinlichkeit des Monats Oktober hatten wir jetzt hoffentlich hinter uns.

Von der Kirche aus liefen wir zur Casa de Colón, dem ältesten und schönsten Gebäude der Stadt. In der Casa de Colón befindet sich ein Museum, das Christoph Kolumbus gewidmet ist, der 1492 im Hafen von Las Palmas einlief, um Reparaturen an seinen Schiffen vornehmen zu lassen. Besonders erwähnenswert sind die prächtigen Innenhöfe mit ihrer üppigen Pflanzenpracht (sowie das aufgeweckte Papageienpärchen), die geschnitzten Balkone aus kanarischer Kiefer und die reich verzierten Stuckportale (eigentlich auch noch die hübschen Toiletten, aber das gehört hier jetzt wohl nicht hin). Der Besuch dieses kleinen Museums lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur wegen des schönen und sehenswerten Gebäudes, sondern auch wegen der zugehörigen Ausstellung.

Unser Weg führte uns weiter die Calle Mayor de Triana entlang in den Stadtteil Triana, dem Arbeits- und Wohnviertel der Händler, Handwerker und Fischer. Hier sahen wir einige häßliche Ecken der Stadt mit heruntergekommenen Wohnblocks und schäbigen Geschäften, aber auch viele hübsche Parks und kleine Boutiquen. Ausgesprochen sehenswert ist auch die Ciudad Jardín, die eleganteste Wohngegend von Las Palmas mit teilweise wirklich prächtigen Villen. Nach einem Abstecher zum Hafen, dem Las Palmas noch heute seine Bedeutung als zentrale Umschlagstation für Waren und den Personenverkehr verdankt, Cafe in Las Palmas gelangten wir zum Playa de las Canteras im Nordwesten der Stadt. Dieser überrascht uns mit feinem, hellen und sauberen Sand und wird auch mit den Stränden an der Copacabana verglichen (was ich persönlich aber nicht beurteilen kann, denn ich war noch nie an der Copacabana).

Da der Weg durch die Stadt insgesamt immerhin gut acht Kilometer betrug, wir aber wieder zu unserem Auto mußten, gönnten wir uns für den Rückweg eine Fahrt mit dem Taxi (mit den Kölner Taxipreisen nicht zu vergleichen, der Betrag von 4,50 Euro hätte in Köln vermutlich für eine Fahrt von Neumarkt zu Heumarkt ausgereicht).

Da es heute sogar in Maspalomas ein bißchen regnete, sparten wir uns unseren Abendspaziergang und machten es uns mit Büchern und Zeitung in unserem Bungalow bequem.

weiter
zurück
zur Übersicht

 Impressum