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 Index > Geschichten > Reiseberichte > Gran Canaria > 10. Tag

 

Zehnter Tag (Freitag): Segeltörn mit dem Hochseekatamaran Super-Cat

Supercat Pünktlich um kurz vor 8.00 Uhr standen wir morgens vor der Bungalow-Anlage, um auf den Bus zu warten, der uns nach Puerto Rico bringen sollte. Wir hatten für heute einen Segeltörn mit dem Hochseekatamaran Super-Cat gebucht. Eine dumme Touristin machte uns allerdings etwas nervös, als sie meinte, sämtliche Ausflüge wären aufgrund des Busstreiks abgeblasen worden. Als wir schon völlig frustriert wieder unsere Sachen packen wollten, kam unser Bus um die Ecke. Dank Streikbrecher Antonio, dem Busfahrer, lief doch alles wie geplant. In Playa del Inglés mußten wir allerdings noch auf ein paar prollige Touristen aus Hessen warten, die wohl wegen etwas exzessiveren Alkoholskonsums am Vorabend nicht rechtzeitig in die Gänge gekommen waren.

Von Puerto Rico aus startete der Hochseekatamaran die Westküste entlang mit gehisstem Segel. Wenn man sich die anderen Touristen wegdachte, durchaus ein tolles Gefühl mit fantastischer Aussicht. Unser Ziel war der Strand von Güigüi, ein abgeschiedener, an eine riesige Felsküste angelehnter, kleiner Strand, der nur zu Fuß oder per Boot zu errSupercateichen ist. Hier war es allerdings so windig, daß eines der Segel riß, weshalb wir den Rest der Strecke unter Motor zurücklegen mußten. Die Aussicht war trotzdem herrlich. Laut Auskunft der Reiseleiterin wohnt bis heute eine ca. 80-jährige Frau ganz alleine direkt am Strand und läßt sich alle 1 - 2 Wochen Lebensmittel per Schiff anliefern.

Im Preis inbegriffen war ein leckeres Mittagessen: Es gab Huhn mit wilden Kartoffeln, dazu Mojo (die bereits erwähnte kanarische Soße), gemischten Salat und frisches Brot, sowie als Nachtisch kanarische Bananen. Sehr lecker!

Vom Katamaran aus hatte man später Gelegenheit zum Baden. Da es aber angeblich Haie in diesen Gewässern geben sollte, verzichteten wir darauf. Wir hatten die Sache mit den Kakerlaken noch nicht überwunden. Außerdem konnte man Jet-Ski und Bananenboot fahren, was sich allerdings als ziemlicher Touristennepp herausstellte (Jet-Ski 15 Euro für ca. 10 Minuten; Bananenboot immerhin nur 6 Euro für die gleiche Zeit). Auch hier waren wir nicht interessiert.

Nachdem wir wieder in unserem Bungalow angekommen waren, beschlossen wir, noch nach dem Museum in Guayadeque zu suchen, das von der Reiseleiterin wärmstens empfohlen worden war, wir aber bei unserem ersten Besuch in dem Barranco gar nicht registriert hatten. Leider war das einzige Gebäude, das evtl. ein Museum sein könnte, geschlossen, und nichts wies darauf hin, wann es wieder öffnen würde. Da uns auch unser Reiseführer hier nicht weiterhelfen konnte, machten wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Rückweg.

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