|
|
||||||
|
|
Geschichten
|
|
Index > Geschichten > Eigene Geschichten > In Köln > Umzug nach Köln |
|
||
|
Umzug nach Köln Anfang Oktober 2001 zogen Daniel und ich von Stuttgart nach Köln. Zugegeben, etwas mulmig war uns, als die Möbelpacker die letzten Kartons aus unserer Stuttgarter Wohnung trugen und wir unseren Nachmietern den Hausschlüssel übergaben. Immerhin hatten wir hier ein schönes halbes Jahr verbracht. Was uns wohl in Köln erwarten würde? Die letzte Nacht im Ländle verbrachten wir mangels Bett bei meiner Schwester. Da der nächste Tag, der 3. Oktober, in ganz Deutschland ein Feiertag ist, war mit den Möbelpackern vereinbart, daß sie unsere Möbel erst am folgenden Tag in Köln anliefern sollten. Wir selber fuhren aber schon am gleichen Abend, nach ausgiebigem Abschied von sämtlichen Familienmitgliedern, mit vollbepacktem Auto nach Köln. Auf dem Weg zu unserer neuen Wohnung stellten wir fest, daß man in Köln mit dem Auto garantiert immer nur in die Richtung abbiegen darf, in die man eigentlich gar nicht fahren wollte. Über einige Umwege fanden wir schließlich auch die Einfahrt zur Tiefgarage. Mittlerweile war es 22.00 Uhr und draußen bereits dunkel. Zum Glück hatten wir noch rechtzeitig daran gedacht, Glühbirnen, Fassungen und einen Schraubenzieher einzupacken, damit wir überhaupt Licht machen konnten. Mit dabei hatten wir außerdem noch Kleidung für die nächsten Tage, Waschzeug, eine Luftmatratze zum Schlafen sowie eine Luftpumpe, unseren Fernseher, Putzutensilien und natürlich Essen und Getränke. Nicht dabei hatten wir einen Stuhl oder eine Leiter, um die Fassungen überhaupt an der Decke montieren zu können. Die Möbel waren alle im Möbelwagen verstaut. Nun kannten wir im Haus noch niemanden und es widerstrebte uns, gleich am ersten Abend um die Uhrzeit die neuen Nachbarn wegen einer Leiter zu behelligen. Zum Glück hatten wir den Fernseher dabei, der uns in der ersten Nacht als einzige Lichtquelle diente. Den neuen Nachbarn bot sich vermutlich ein lustiges Schauspiel, denn Jalousien hatten wir auch keine, dafür aber überall bodentiefe Glastüren. Durch die konnte man sicherlich sehr gut beobachten, wie wir uns vor laufendem Fernseher mit der Luftmatratze abmühten. Leider hatte ich im Dunkeln auch nicht bemerkt, daß die Matratze zwei Öffnungen hatte, weshalb sich das Aufpumpen nicht unerheblich in die Länge zog. Aber dank Kabelfernsehen und MTV hatten wir dabei immerhin Musik. |
||||||
| Impressum |
|
|
|
|
|
|